TISCHTENNIS
ABSCHLUSSARBEIT VON UNSEREM JUNIOR MARCEL VOSER GESCHRIEBEN !
Für die Ausübung benötigt man neben einem Tischtennistisch auf pro Spieler einen Schläger sowie einen Tischtennisball. Das Ziel des Spiels besteht darin, möglichst viele Punkte zu erzielen, indem man den Ball hin- und herspielt, dabei möglichst eigene Fehler vermeidet und durch geschickte Spielweise Fehler des Gegners herbeiführt. Unter Fehler versteht man hierbei, wenn der Gegner den geschlagenen Ball nicht mehr vorschriftsmässig zurückschlagen kann.
Tischtennis entwickelte sich aus dem Tennis. Da Tennis nur im Freien gespielt werden konnte, suchte man nach Formen, um auch im Winter in beheizten Räumen spielen zu können und somit fit zu bleiben. Früher waren Ballspiele Freizeitbeschäftigungen für den Adel und hatten schon damals viele berühmte Anhänger wie Alexander der Grosse oder Galileo Galilei.
Tennisfeld auf den Tisch verlegt
Das Tennisfeld wurde auf einen Tisch verlegt und somit der Sport Tischtennis geboren.
In der Anfangszeit wurde einfach ein Seil über einen Küchen- oder Wohnzimmertisch gespannt und fertig war das Spielfeld. Die Schläger ähnelten unseren Federballschlägern und der Ball war ein rund geschnitzter Korken, bald aber schon ein Ball aus Gummi. Damit der Ball nicht unter die anderen Möbel rollte, wurde um den Tisch ein Netz gespannt, das den Ball abfing

Früher verwendete man noch den Namen „ Ping Pong „ . Dieser wurde aber 1901 als kommerzielle Marke geschützt und darf seitdem nicht mehr frei verwendet werden. „Ping Pong“, eine Bezeichnung, die bei uns heute beinahe ausschliesslich im Hobbyspielerbereich anzutreffen ist, wird aber in China weiterverwendet, wo der Sport offiziell „Ping Pong Ball“ heisst und bereits vor vielen Jahren zum Volkssport Nr. 1 wurde.

Der
Schläger
Der Schläger ist in vielen
verschiedenen Ausführungen erhältlich. Er ist zumeist oval und in der Mitte
aus geleimtem Holz. Es existieren aber auch Varianten mit Carbon – und
Kevlarfurnieren. Es gibt vier gängige Griffformen: Gerade, konkav,
anatomisch und konisch.
Jeder Schläger muss zwei Beläge unterschiedlicher Farbe haben: einen roten und einen schwarzen Belag.
Dies ist vorgeschrieben, damit der Gegner das Drehen des Schlägers bemerkt und somit auf die beiden Beläge entsprechend reagieren kann.
Man unterscheidet verschieden Typen von Belägen: Noppen innen, kurze Noppen aussen, lange Noppen, Noppengummi und Anti-Topspin.

Der Ball besteht aus Zelluloid, ist hohl und hat einen Durchmesser von 40 mm. Er ist in verschiedenen Qualitäten erhältlich, die durch die Anzahl der Sterne voneinander unterschieden werden. Sie unterscheiden sich im Grad ihrer Rundung und durch die Härte. Bälle gibt es in verschiedenen Farben. Für den Spielbetrieb zugelassen sind mattweisse und mattorangen 3*** Bälle.

Ein wettkampftauglicher Tisch muss eine Länge von 2,74 m und eine Breite von 1,525 m haben. Die Oberfläche muss genau 76 Zentimeter über dem Boden liegen. Der Tisch wird mittels eines 15,25 cm hohen Netzes in zwei gleichgroße (1,37 m x 1,525 m) Hälften geteilt. Auf ihm muss ein Tischtennisball, der aus 30 Zentimetern Höhe fallengelassen wird, 22 bis 25 cm hoch springen. Jede Hälfte wird der Länge nach noch einmal mittels einer 3 mm breiten Linie in zwei Hälften unterteilt. An den Kanten des Tisches verläuft außerdem noch eine 20 mm breite weiße Linie. Die Oberfläche des Tisches muss nicht reflektierend und dunkel sein. Gebräuchlich sind in der Regel dunkelgrüne und blaue Tische.

Der Aufschlag
Ein vorschriftmässiger Aufschlag sieht nach den zurzeit gültigen Internationalen Tischtennisregeln folgendermassen aus.
1. Der Aufschlag beginnt damit, dass der Ball frei auf dem geöffneten Handteller der ruhig gehaltenen freien Hand des Aufschläger liegt.
2. der Aufschläger wirft dann den Ball, ohne ihm dabei einen Effet zu versetzen, nahezu senkrecht so hoch, dass er nach Verlassen des Handtellers der freien Hand mindestens 16 cm aufsteigt und dann herabfällt, ohne etwas zu berühren, bevor er geschlagen wird.
3. Wenn der Ball herabfällt, muss der Aufschläger ihn so schlagen, dass er zunächst sei eigenes Spielfeld berührt und dann über die Netzgarnitur oder um sie herum direkt in das Spielfeld des Rückschlägers springt oder es berührt.

Ein Satz endet, wenn ein Spieler elf Gewinnpunkte erreicht hat und dabei mindestens zwei Punkte Vorsprung hat, zum Beispiel 11:9, 12:10, 13:11 usw. Beim Stand von 10:10 geht der Satz in die Verlängerung. Dabei wechselt das Aufschlagsrecht nach jedem Punkt.
Der Satz endet dann, wenn sich ein Spieler zwei Punkte Vorsprung erkämpft hat.
Das Spiel
Ein Spiel besteht aus mehreren Sätzen, die beim 11 Punkt einen oder nach einem Spielstand von 10:10 ein Spieler 2 Punkte Differenz erreicht hat. Bei Mannschaftskämpfen sind in der Regel drei Gewinnsätze vorgeschrieben. Das heisst, das Spiel endet, wenn einer der Gegner drei Sätze gewonnen hat. Dies ist nach höchstens fünf Sätzen der Fall. (3:2).
Nach jedem Satz werden die Seiten gewechselt. Im entscheidenden letzten Satz, also zum Beispiel bei einem Stand von 2:2, werden die Seiten gewechselt, sobald ein Spieler fünf Punkte erreicht hat. Im Profibereich werden aber auch 4 Gewinnsätze gespielt.

Beim Doppel spielen je zwei Spieler gegeneinander. Es gelten die gleichen Grundregeln wie beim Einzel mit den folgenden Besonderheiten.
Das Spiel
Ein Spiel besteht aus mehreren Sätzen, die beim 11 Punkt einen oder nach einem Spielstand von 10:10 ein Spieler 2 Punkte Differenz erreicht hat. Bei Mannschaftskämpfen sind in der Regel drei Gewinnsätze vorgeschrieben. Das heisst, das Spiel endet, wenn einer der Gegner drei Sätze gewonnen hat. Dies ist nach höchstens fünf Sätzen der Fall. (3:2).
Nach jedem Satz werden die Seiten gewechselt. Im entscheidenden letzten Satz, also zum Beispiel bei einem Stand von 2:2, werden die Seiten gewechselt, sobald ein Spieler fünf Punkte erreicht hat. Im Profibereich werden aber auch 4 Gewinnsätze gespielt.
Der Aufschlag
Im Doppel wird diagonal aufgeschlagen von der eigenen rechten in die gegnerische linke Seite.

Schupfen
Die Bewegung wird von oben hinten nach vorne unten ausgeführt, der Ball wird im unteren Teiles Schlägerblattes getroffen und dem Ball wird eine Rückwärtsrotation verliehen.

Block
Die Bewegung verläuft von hinten nach vorne, wobei der Ball sehr früh und zentral auf dem Schlägerblatt getroffen wird.
Flip
Die Bewegung wird über dem Tisch von hinten nach vorne ausgeführt, der Ball wird zentral auf dem Schlägerblatt bzw. im oberen des Schlägerblattes getroffen wobei dem Ball keine bis eine geringe Vorwärtsrotation verliehen wird.

Konter
Die Bewegung verläuft von hinten nach vorne, leicht oben, der Ball wird zentral auf dem Schlägerblatt getroffen und dem Ball wird keine Rotation verliehen.

Topspin
Die Bewegung verläuft von unten hinten nach vorne oben wobei der Ball im oberen Teil des Schlägerblattes getroffen wird, dem Ball wird eine Vorwärtsrotation verliehen.

Schuss
Die Bewegung verläuft von unten hinten nach vorne oben wobei der Ball im oberen Teil des Schlägerblattes getroffen wird, dem Ball wird eine Vorwärtsrotation verliehen.

"In
der Schweiz wird mit der Klassierung die Spielstärke eines Spielers ausgedrückt.
Wesentlich ist die Zahl, welche von 1 (tiefste) bis zur 20 (höchste) geht.
Immer fünf Zahlen werden zu einer "Kategorie" zusammengefasst. A ist
die höchste, D die tiefste Kategorie. Daher ergeben sich folgende
Klassierungen:
D1, D2, D3, D4, D5
C6, C7, ...., C10
B11, ..., B15
A16, ..., A20
Ein Anfänger ist also D1 klassiert, die besten paar Spieler in der Schweiz sind
A20. Es ist zu beachten, dass nur knapp über 50 Spieler in der Schweiz eine
A-Klassierung aufweisen.
Wenn
ich als C10 Spieler einen C10
schlage bekomme ich einen Punkt. Wenn ich verliere bekomme ich einen Minuspunkt.
Wenn ich gegen einen schlechter Klassierten verliere z.B. C7 Spieler bekomme ich
die Differenzklassierung als Minuspunkt also 3 Punkte. Wenn ich gegen einen höher
Klassierten gewinne z.B. B12 bekomme ich 1Punkt in der B12 Kategorie. Das
bedeutet wenn ich 7x gegen einen B12 Spieler gewinne (ich darf aber kein
einziges Spiel verlieren) steige ich automatisch in die B12 Kategorie auf.
Ende der Saison werden die Resultate gezählt. Wenn ich 7 Punkte plus habe
steige ich in die nächsthöhere Klassierung auf. Wenn ich aber 7 Punkte minus
habe steige ich eine Klassierung ab.
Das Klassierungssystem bewährt sich seit Jahren hervorragend.
Ein
hart geschlagener Schuss kann bis zu 180 km/h schnell werden. Dabei berührt
der Schläger nur 1/1000 Sekunde und verformt sich dabei um bis zu 20
Prozent.
Bei einem optimal
angeschnittenen Topspin dreht sich der Ball 50 mal pro Sekunde um die eigene
Achse. Dies ergibt hochgerechnet 3000 Umdrehungen in der Minute.
Bei der
Weltmeisterschaft in Prag 1936 kämpften Ehrlich (Polen) und Paneth (Rumänien)
2 Std. und 12 Min. um einen einzigen Punkt.
Der Weltrekord im
Dauer-Tischtennis beträgt mehr als 31 Stunden.
Das längste
Doppel spielten mit 102 Stunden Roland Merklein, Volker Fernath, Hilmar Küttner
und Helmut Hanus aus Stuttgart vom 23. bis 27.Mai 1980.
170 Ballwechsel
innerhalb einer Minute schafften bei den Internationalen Britischen
Meisterschaften am 28. Februar 1986 in Newcastle Allan Cooke und Desmond
Douglas (beides Engländer). Das sind fast drei Ballwechsel pro Sekunde.
Uebertroffen wurde dies am 7.Februar 1993 in Grossbritannien von Jackie
Bellinger und Lisa Lomas, die mit 173 Ballwechseln den bisherigen Rekord
halten.
Ein Profispieler verliert während eines Turniers bis zu 3,5 kg Gewicht pro Wettkampf. Während eines Satzes verbraucht er etwa die gleiche Energie wie ein Leichtathlet, der 100 Meter in 10,2 Sekunden läuft.